2010 NYC Day 1
Blick auf Midtown Manhattan

Fr, Feb 19, 2010

ANKUNFT AM HUDSON

Ob der gesalzenen Hotelpreise in Manhattan haben wir für uns eine preiswerte Klick & Mix-Kombination aus Flug und Hotel bei Expedia entschieden und werden diesmal Jersey City am anderen Ufer des Hudson zu unserer Homebase machen - und daher statt nach JFK nach Newark fliegen.

Pünktlich kurz nach 16 Uhr setzt Lufthansa-Flug 402 in Newark auf und geht damit ereignislos zu Ende. Angenehmere Flugzeiten kann man sich gar nicht wünschen, als mittags in Frankfurt zu starten und nachmittags am Ziel zu sein. Allerdings ist an der Immigration ganz schön was los. Zahlreiche Inder in der Schlange, dazu Italiener, Franzosen - das dauert. Dank der überall platzierten Fernseher wissen wir, dass es im Land zur Zeit keine dringenderen Probleme gibt, als dass sich der bestbezahlte Golfspieler der Welt bei seiner Frau für wiederholten Ehebruch entschuldigt. Brot und Spiele eben.

 

Oh, kein Geld dabei

 

Wir nehmen ein Taxi zum Hotel - 45 Dollar flat, genauso viel, wie von JFK nach Manhattan, obwohl die Strecke viel kürzer ist. Dafür muss man keine Brücken- oder Tunnelgebühr zahlen. Das mit dem Zahlen ist dann aber eh nicht so einfach, weil ich aus purer Bequemlichkeit keine Dollars getauscht habe, der Taxifahrer aber keine Kreditkarte annimmt. Tja, sein Pech, da muss er jetzt warten. Der Geldautomat in der Hotel-Lobby ist defekt. Auch das noch. In der benachbarten Einkaufspassage steht eine Riesenschlange an der einzigen ATM. Nachdem ich drei verschiedene Karten ausprobiert habe, spuckt das Ding dann endlich einen Stapel grüner Scheine aus und ich kann den Chauffeur auslösen. Sorry 'bout that!

 

Room with a View

 

Vom Hyatt Regency on the Hudson sind wir direkt begeistert. Durch riesige Panoramafenster schaut man vom Check-In-Bereich auf den Hafen von New York. Rechts die Freiheitsstatue, links Downtown Manhattan - atemberaubend! Wir bekommen ein Zimmer an der Nordseite mit Blick auf das Empire State Building, das gerade im letzten Licht der untergehenden Sonne liegt. Wir können uns nicht daran erinnern, jemals eine solch grandiose Aussicht gehabt zu haben. Allein dafür lohnt sich die Wahl dieses Hotels.

 

Zum Abendessen gehen wir dann ins Markers direkt gegenüber vom Hotel, eine Mischung aus Business Restaurant und Sports Bar. Burger, Chicken Wings und Samuel Adams machen satt und zufrieden. Und da der Pier, auf dem das Hotel steht, eine grandiose Sicht auf das Lichtermeer von Manhattan bietet, verbringe ich an diesem Abend noch eine ganze Weile mit Fotografieren...