2014 NVUT Fazit
Wanderführer

FAZIT

Meine Chefin fragt nach dem Urlaub immer nach dem schlimmsten und dem schönsten Erlebnis des Urlaubs. Das ist diesmal ziemlich einfach: Am schlimmsten war die uns beide nacheinander befallende Magen-Darm-Infektion, am schönsten die Wanderung in die Zion Narrows. Aber auch in heißen Quellen zu baden oder die tollen Sandsteinformationen im Snow Canyon State Park waren Highlights, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Wir sind auf jeden Fall um die Erkenntnis reicher, dass es sich nicht lohnt, im Februar ins Grand Staircase-Escalante National Monument zu fahren - da ist da einfach tote Hose.

 

Las Vegas geht immer

 

Was sich immer lohnt, ist Las Vegas. Das ist ja so ein Reiseziel, von dem es gerne heißt: "Man liebt es oder man hasst es." Für uns gilt das nicht. Wir finden Las Vegas einfach ganz witzig, ohne darüber in all zu große Aufregung zu geraten. Der Strip war dank der ganzen Baustellen gerade zwar nicht besonders fußgängerfreundlich, aber die Stadt hat wahnsinnig viel zu bieten - nicht zuletzt auch tolle Ausflugsziele in der Umgebung.

 

Nächstes Mal würde wir in Las Vegas wohl schauen, wieder im Aria oder dem Cosmopolitan im modernen City Center zu wohnen. Die Lage ist super und architektonisch gefallen uns diese Hotels sehr gut. Nicht nochmal brauche ich das Baymont Inn, das für eine Nacht zwar voll okay war, aber doch das schlechteste - und dabei auch noch teuerste - Hotel auf dieser Reise.

 

Es bleiben noch viele Wanderziele

 

Die To-do-Liste für den Südwesten ist nicht viel kleiner geworden, zumal wir auf dieser Reise auf längere Wanderungen verzichtet haben. Da stehen mit dem East und dem West Rim Trail, aber auch der Top-Down-Wanderung durch die Narrows allein für den Zion National Park noch einige Punkte auf dem Wunschzettel. Diese Touren muss man aber definitiv zu einer anderen Jahreszeit angehen.

 

Über den Mietwagen bei National und die Flüge mit Lufthansa und United gibt es nichts zu meckern. Außer dass wir in Zukunft verstärkt schauen werden, per Nonstop-Flug an unser Ziel in Amerika zu kommen. Irgendwie finden wir das mit dem Umsteigen verbundene Gedöns mit Einreise und Security immer nerviger.

 

Mit insgesamt vier (!) Flugplanänderungen seit der Buchung haben sich die Airlines natürlich nicht mit Ruhm bekleckert, letztlich sind wir aber doch zu akzeptablen Zeiten und ohne größeren Stress geflogen.

 

 

 

Zahlenspiele

Gefahrene Meilen: 1.413 (= 2.261 km)

Flugpreis pro Person: 596 EUR

Mietwagen: 390 EUR

Übernachtungskosten: 1.010 EUR

Durchschnittspreis pro Nacht: 72 EUR