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McCarran Airport Las Vegas

Do, Feb 20, 2014

A LONG WAY FROM HOME

Zum dritten Mal in Folge darf uns Lufthansa in einer A380 über den Atlantik bringen, zum dritten Mal in Folge gibt es da nichts zu meckern. Mit Umsteigen in Houston zieht sich die Anreise nach Las Vegas allerdings ganz schön. Der Tag endet dann aber mit einem Cocktail in der Hand auf dem Strip.

Obwohl ich sonst im Flieger immer lieber lese, schaue ich mir glatt vier Streifen hintereinander an ("Gravity", "Genug gesagt", "Jasmin Blue" und "Rush"). Genug Zeit dafür ist allemal, bis zur Zwischenlandung auf dem nach George Bush dem Älteren benannten Intercontinental Airport in Houston beträgt die Flugzeit über elf Stunden.

 

Als Umsteigeflughafen ist IAH eigentlich viel zu weit weg von allem, aber für einen Ticketpreis unter 600 EUR kann man die lange Anreise schon mal in Kauf nehmen. Die zieht sich gefühlt wie Kaugummi, als wir über eine Stunde in der Schlange an der Immigration verbringen und weitere 20 Minuten damit, die Koffer zu finden, die neben das Gepäckband geräumt worden sind, und diese in einer fünfreihigen Prozession an den Zollbeamten vorbeizuführen. Direkt im Anschluss: Security. Meine Lieblingsdisziplin. Kostet nochmal 20 Minuten. Geschlagene zwei Stunden nach Ankunft haben wir den Parcour schließlich gemeistert, fünf Minuten vor Boarding des nächsten Flugs. Dessen Gate ist zum Glück gleich um die Ecke. Noch schnell ein Wasser und etwas Süßes zur Erbauung gekauft - ab ins Flugzeug.

 

Nach dreieinhalb Stunden in der eng bestuhlten und bis auf den letzten Platz besetzten 737-800 der United sind wir einigermaßen erledigt, müssen nach der Landung aber noch durch den halben McCarran Airport bis zu unserem Gepäckband marschieren. Hier warten wir eine weitere Ewigkeit, bis die beiden Koffer endlich angerollt kommen. Der Shuttlebus zur Autovermietung steht dann immerhin direkt vor der Tür, setzt uns nach kurzer Fahrt vor dem Rent-A-Car Center ab, in dem in Las Vegas alle Anbieter untergebracht sind, und es dauert keine fünf Minuten, bis ich die Übernahmemodalitäten am National-Schalter geklärt habe. So geht's doch auch.

 

Den Weg zum Hotel finden wir blind

 

National hat in Las Vegas eigentlich eine Choice Line, in der Kategorie "Midsize SUV" ist allerdings nur ein einziges Fahrzeug zu sehen, ein dunkelblauer Chevrolet Captiva. Keine 5.000 Meilen auf dem Tacho, der Kofferraum wie maßgeschneidert für unser Gepäck - mehr brauchen wir in diesem Urlaub nicht. Gekauft. In diesem Moment stellen wir fest, dass die Halterung für unser Navi daheim im Auto geblieben ist. Daran wird die Hotelsuche aber nicht scheitern. Das vor ein paar Tagen über Hotwire gebuchte Trump International steht gleich neben der Fashion Show Mall im nördlichen Bereich des Strips, das würden wir auch ohne Hilfe finden.

 

Wir beziehen eine riesige Suite im 44. Stock mit Kingsize-Bett, Küchenzeile, gemütlichen Sofas und Blick Richtung Stratosphere Tower. Hier lässt es sich aushalten! Meine Übermüdung verwandelt sich noch einmal in Unternehmungslust und so mache ich mich auf zu einem kleinen Spaziergang auf dem Las Vegas Boulevard, um die Karten für die Show des Cirque Du Soleil, die wir übermorgen besuchen wollen, am Ticketschalter des Mirage abzuholen.

 

Gegenüber bei Fat Tuesday genehmige ich mir einen Strawberry Daiquiri als Schlummertrunk und laufe genüsslich am Cocktail nuckelnd am Venetian und am Wynn vorbei zurück zum Hotel. Urlaub!

 

Unterkunft: Trump Las Vegas - 80 EUR via Hotwire + 25 USD Resort Fee

Gefahrene Meilen: 8

 

Nützliche Links

Visit Las Vegas - offizielle Tourismus-Website der Stadt

Smarter Vegas - hier lässt sich Geld sparen

Mrs Arcadia - unzählige Ausflugstipps für Las Vegas

Travel Nevada - Tourismus-Website von Nevada